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Das Picasso-Museum
Sonderausstellungen
 Exposición de obras de Picasso
Parallel zur ständigen Ausstellung veranstaltet das Museum Sonderausstellungen, die in einem der größten Säle der Pinakothek stattfinden, welcher speziell für solche Anlässe entworfen wurde. Es handelt sich nicht um Wanderausstellungen, sondern um exklusive, für das Museum in Málaga organisierte Ausstellungen. Solche Anlässe verleihen ihm zusätzlichen Wert, da sie an keinem anderen Ort zu sehen sind. Dank der unschätzbaren Zusammenarbeit der bedeutendsten Museen der Welt sowie seitens privater Sammler, konnte das Picasso Museum seit seiner Eröffnung auf kontinuierliche Weise seinen Besuchern Werke von höchstem künstlerischem Wert unter innovativen Ausstellungsgesichtspunkten zeigen, was dem Museum höchste Anerkennung der Fachkritiker eingebracht hat.

Als sich das Museum noch in der Vorbereitungsphase befand, sagte Christine Picasso bei einer Gelegenheit, dass der Fundus, den sie beisteuern würde, von ihr selbst in der Werkstatt des Malers ausgesucht worden sei. Somit handele es sich um eine Sammlung, die mit Gefühlen und persönlichem Geschmack zusammen gestellt wurde. Da hier von Picasso die Rede ist – einer Art König Midas der plastischen Kunst, denn alles, was er berührte, wurde zu Kunst – besitzt diese sentimentale Auswahl einen zusätzlichen Wert, und etwas davon – ein gewisses Flair von familiärer Nähe – spürt man auch als Besucher, wenn man beim Betreten des Museums über diese Besonderheit informiert ist.

Die Picasso-Route

Unabhängig davon findet dieser gefühlsträchtige Rundgang, wie er von Christine Picasso selbst, bezogen auf den Museumsfundus, genannt wurde, seine Fortsetzung auch außerhalb des Gebäudes, denn die Pinakothek liegt nur wenige Schritte von der Umgebung entfernt, wo der Maler während seiner Zeit in Málaga gewohnt hatte. Sobald man die Strasse Calle Agustín verlässt, in der sich das Museum befindet, trifft man auf die Calle Granada, und einige Schritte weiter oben liegt die Kirche Santiago, wo der kleine Pablo getauft wurde. Es handelt sich um eine Barockkirche mit einem schlanken Kirchturm im Mudéjarstil, vielleicht sogar ein Symbol für die künstlerische Mischung, die von Picasso Jahre später so meisterhaft beherrschte wurde. 

Wenige Meter weiter endet die Calle Granada am weitläufigen Plaza de la Merced, wo sich das Geburtshaus des Genies befindet. Es beherbergt heute die Fundación Picasso (Picasso-Stiftung), ein Dokumentararchiv über den Künstler aus Málaga und gleichzeitig Ausstellungsraum. Es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, wie Picasso als Kind den Tauben auf dem Platz hinterher jagte, und dass sich das Bild dieser friedlichen Tiere damals in sein Gedächtnis eingrub, bis es schließlich zum weltweiten Symbol für den Frieden wurde.

Im Umkreis dieser Gegend, jedoch immer noch in der Altstadt, befindet sich die Oberschule Instituto Gaona und die Schule Colegio de San Rafael, in denen Picasso seine Ausbildung begann und mitten im Herzen von Malaga, auf der Plaza de la Constitución, befindet sich die ehemalige Escuela de Bellas Artes de San Telmo (Kunsthochschule), heute das Ateneo de Málaga. Hier hatte der größte Künstler des 20. Jh. seinen ersten Kontakt mit dem Malpinsel unter der Aufsicht berühmter Meister des 19. Jh., die noch nicht einmal ahnen konnten, wen sie damals zu ihren Schülern zählten. Man kann jedoch das rein auf Picasso bezogene Málaga nicht vom allgemeinen Málaga trennen, denn glücklicherweise begegnet man bei einem Rundgang durch die Altstadt gezwungenermaßen dem Kind Picasso.

Nach Rückkehr ins Museum ist hervorzuheben, das dieses nicht nur die Rolle des Kulturzentrums übernommen hat, sondern anlässlich der hier stattfindenden Sonderausstellungen (bisher alle mit Werken von Picasso, die von den bedeutendsten Pinakotheken der Welt zur Verfügung gestellt wurden) organisiert dieses Zentrum auch Vortragsreihen, Werkstätten, Konzerte und Kurse, so dass es außerdem zu einem Katalysator für die Kultur Málagas geworden ist.

Während der Sanierungsarbeiten am Palacio de Buenavista entdeckte man im Unterboden Reste der ursprünglichen phönizischen Stadt (8. Jh. v.Chr.), die jetzt in einem modernen Ausstellungsrahmen besichtigt werden können, nachdem man die zwölf Säle der Gemäldesammlung besucht hat. Darüber hinaus steht ein Geschäft und ein gemütliches Café gleich neben einem der herrlichen Innenhöfe des Palastes zur Verfügung.

Öffnungszeiten 
Das Museum kann wie folgt besichtigt werden: Dienstag bis Donnerstag von 10.00 bis 20.00 Uhr. Freitag und Samstag von 10.00 bis 21.00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen von 10.00 bis 20.00 Uhr. Am 24. und 31. Dezember von 10.00 bis 15.00 Uhr. Montags sowie am 25. Dezember und 1. Januar bleibt es geschlossen. Kassenschluss ist eine halbe Stunde vor Ende der Öffnungszeiten.
Eintrittspreise: ständige Ausstellung 6,00 Euro. Sonderausstellung 4,50 Euro. Kombinierte Eintrittskarte 8,00 Euro. Am letzten Sonntag jeden Monats ist der Eintritt ab 15.00 Uhr kostenlos.


Informationen: Tel. . 952 60 27 31. 
Email-2 info@museopicassomalaga.org  
Internet: http://www.museopicassomalaga.org/ 

Für weitere Informationen über Picasso sehen Sie bitte den Reiseführer "MALAGA, SONNE UND KUNST: Neues Picasso-Museum, auf der Webseite des Tourismusverbandes der Costa del Sol, unter, www.visitcostadelsol.com.

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Fotogalerie
Fachada de la Fundación Casa Natal de Picasso, en Casas de Campos, ubicada en la Plaza de la Merced de Málaga capital
449 Palacio de los Condes de Buenacista, sede del Museo Picasso, ubicado en la calle San Agustín, en pleno centro histórico de la ciudad de Málaga
Imagen en primer plano de un niño de espaldas pintando sobre un caballete en la Plaza de la Merced
 
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