Der Küstenstreifen der Costa del Sol, der sich von Nerja am östlichen Rand der Provinz Málaga bis nach Manilva an der westlichen Provinzgrenze erstreckt, ist entlang seiner mehr als 160 Küstenkilometer mit elf Sporthäfen bestückt, die zusammen fast 4500 Anlegeplätze bieten. Die bevorzugte geographische Lage dieser Gegend, die den Zugang auf dem Seeweg vom Atlantik zum Mittelmeer beherrscht, sowie ihre Nähe zur Strasse von Gibraltar, machen sie zum idealen Ort für jede Art von Wassersport; hinzu kommen die Qualität und Originalität der Sporthäfen und anderer Einrichtungen, die in diesem Urlaubsgebiet geboten werden.

Die Sporthäfen an der Costa del Sol halten für die Besitzer der Sportboote und Yachten nicht nur die Ausstattung der Anlegeplätze bereit, von denen sie ablegen und die herrlichen Ortschaften entlang der Küste Málagas entdecken können. Darüber hinaus stehen die verschiedensten Möglichkeiten und ein breitgefächertes Angebot an Serviceleistungen auf dem Gebiet der maritimen Disziplinen zur Verfügung. Angefangen bei der Vermietung von Jetskis über Gerätschaften zum Ausüben der aufregendsten Wassersportarten bis hin zu kurzen und mittellangen Bootsausflügen bieten die zahlreichen Firmen, die rund um diese Sporthäfen tätig sind, allen Kunden und Besuchern ein gut bestücktes Servicesortiment, durch welche die Leistungen der Häfen und ihrer Yachtclubs erweitert und aufwertet werden.
Zu den rein maritimen Aktivitäten gesellen sich außerdem die von kommerzieller, gesellschaftlicher und kultureller Natur. Hierfür sind die im Hafenbereich selbst oder dessen Umfeld gelegenen Betriebe und Einrichtungen zuständig, die aus diesen einzigartigen Orten interessante Treffpunkte für Menschen jeglicher Couleur und aus allen Teilen der Welt machen. Geschäfte verschiedenster Art, Restaurants mit den unterschiedlichsten kulinarischen Angeboten, Cafeterias, Bars und Nachtlokale sowie viele andere sorgen dafür, dass das tägliche Leben in diesen Häfen weit über die Anleger, Hafenmolen und Hafenbecken hinausgeht. Doch immer ist das Mittelmeer der unumstößliche Bezugspunkt.
In der Gemeinde Manilva, nahe der Grenze zur Provinz Cádiz, liegt der Yachthafen
Puerto de la Duquesa, der mit seinen etwas über 300 Anlegern als der westlichste Sporthafen der Costa del Sol gilt. Seine Lage innerhalb einer Gemeinde von einzigartiger Schönheit und sein Baustil, der genau wie die Wohnsiedlung, in der sich der Hafen befindet, von einem deutlich erkennbaren andalusischen Flair geprägt ist, machen ihn zu einem Freizeitbereich, der trotz seiner geringen Größe nichts an Attraktivität einbüßt. Seine Nähe zu Gibraltar trägt dazu bei, dass hier viele ausländische Schiffe überwintern, während die hiesigen Gaststättenbetriebe und Geschäfte praktisch das ganze Jahr hindurch für ein geschäftiges Kommen und Gehen von Besuchern und Einheimischen sorgen.
Auf der Weiterfahrt von Manilva entlang der Costa del Sol in östlicher Richtung trifft der Seefahrer schon in der Ortschaft
Estepona auf den Hafen gleichen Namens. Dieser Hafenbetrieb besitzt eine doppelte Bestimmung als Fischereihafen und als Sporthafen, doch bekannt ist er eher in seiner Eigenschaft als Sporthafen. Er verfügt über fast 450 Anlegestellen und eine große Auswahl an Lokalen, deren Angebote das Abend- und Nachtleben in diesem Hafens besonders attraktiv machen.